Arbeitsweisen im HARST-System
Schaffen und Helfen
Du gestaltest für Menschen. Was du machst, soll bei jemandem ankommen, nicht nur schön oder richtig sein.
Wie das aussieht
Du machst Dinge gern auf deine Art. Vorgegebene Wege findest du schnell eng, und du siehst Möglichkeiten, wo andere eine Aufgabe sehen.
Dazu kommt Helfen: Dir ist wichtig, wofür und für wen du etwas tust.
Wie du lernst
Du lernst, indem du etwas umbaust, ausschmückst oder anders löst als vorgesehen. Reine Wiederholung langweilt dich sofort, und dann sinkt deine Leistung – nicht weil du es nicht könntest.
Was dir leichtfällt
Du bringst Ideen ein, auf die sonst niemand kommt. Wenn etwas festgefahren ist, findest du einen anderen Zugang.
Aus dem Anteil Helfen kommt dazu: Du merkst, wie es anderen geht, oft bevor sie es sagen.
Was dir schwerfällt
Routine und enge Vorgaben kosten dich Kraft. Und du fängst leichter an, als du fertig wirst – die Idee ist spannender als die letzten zwanzig Prozent.
Wo du gut aufgehoben bist
Orte mit Spielraum. Gestaltung, Medien, Handwerk mit eigener Handschrift, Selbstständigkeit, alles, wo die Lösung nicht vorgeschrieben ist.
Und von der zweiten Seite her: Orte, an denen Menschen vorkommen.
Die drei Wege nach der Schule
Was jeder Weg verlangt, und was er für jemanden mit viel Schaffen bedeutet. Keiner davon ist besser.
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Eine längere Schullaufbahn
Weiterführende Schule, Abitur, danach eventuell Studium. Mehrere Jahre, in denen das Ziel weit weg ist und der Alltag aus Lernen besteht.
Schule gibt vor, was wann drankommt. Dein Bedürfnis nach eigenen Wegen findet dort wenig Platz – in einem Studium später deutlich mehr.
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Eine Ausbildung
Zwei bis dreieinhalb Jahre, zur Hälfte im Betrieb. Eigenes Geld ab dem ersten Monat, ein fester Rahmen, und am Ende ein Beruf.
Ein Betrieb hat Abläufe, und die gelten auch dann, wenn du einen besseren Weg siehst. Daran reibt sich dein Bedürfnis nach eigenen Wegen am häufigsten.
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Erst etwas dazwischen
Berufsfachschule, Berufskolleg, ein freiwilliges Jahr, ein Praktikumsjahr. Wege, die Zeit verschaffen, ohne Zeit zu verlieren.
Ein freiwilliges Jahr lässt dir Raum, auf etwas zu stoßen, auf das du von allein nicht gekommen wärst.
Das HARST-System ist ein Werkzeug zum Nachdenken über sich, kein wissenschaftlicher Test. Es gibt keine Normstichprobe und keine Berufsempfehlung. Welchen Weg du gehst, entscheidest du mit Menschen, die dich kennen.
Wie ist deine Mischung?
28 Fragen, etwa 9 Minuten. Am Ende stehen deine fünf Anteile in Prozent — und was sie für deinen Weg nach der Schule bedeuten.
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