Berufsorientierung
Häufige Fragen
Für Jugendliche, Eltern und Lehrkräfte. Wenn deine Frage fehlt, schreib uns: hallo@harsting.de
Vor dem Start
Wie lange dauert der Test?
Etwa neun Minuten. Es sind 28 Fragen: 24 zu der Art, wie du arbeitest, und vier dazu, wie weit du dich mit dem Thema schon beschäftigt hast. Du kannst jederzeit aufhören – der Fortschritt bleibt in deinem Browser, und beim nächsten Besuch machst du an derselben Stelle weiter.
Ab welchem Alter ist der Test sinnvoll?
Etwa ab 13. Die Fragen stammen aus dem Alltag von Jugendlichen, und die Phase, in der die Weichen gestellt werden, liegt meist zwischen der achten und der zehnten Klasse. Nach oben gibt es keine Grenze: Auch wer schon in der Oberstufe ist, kann damit etwas anfangen.
Brauche ich eine Anmeldung?
Nein. Es gibt kein Konto, keinen Zugangscode und keine Registrierung. Du öffnest die Seite und fängst an.
Was passiert mit meinen Antworten?
Sie bleiben in deinem Browser. Das Ergebnis wird auf deinem Gerät berechnet und steht danach im Link hinter dem Rautezeichen – und diesen Teil einer Adresse senden Browser grundsätzlich nicht an den Server. Deine Antworten kommen bei uns also gar nicht an. Was uns erreicht, ist eine anonyme Zahl am Ende: welche Arbeitsweise herauskam und ob du fertig geworden bist – ohne Namen, ohne Kennung, ohne IP-Adresse. Daran sehen wir, ob der Test funktioniert.
Kostet der Test etwas?
Nein. Der Test, die Auswertung und das PDF sind kostenlos und ohne Werbung.
Zum Ergebnis
Warum nennt der Test keine Berufe?
Weil eine Berufsnennung mehr verspricht, als ein Fragebogen halten kann. Er kennt deine Noten nicht, deinen Wohnort nicht und nicht, welche Betriebe es bei dir gibt. Dazu kommt: Zuschreibungen in diesem Alter bleiben hängen. Statt eines Berufs beschreibt die Auswertung Arbeitsumgebungen, die zu dir passen könnten – und überlässt dir, was daraus wird.
Was bedeutet es, wenn dort steht, ich stehe noch am Anfang?
Dass du dich mit der Frage bisher wenig beschäftigt hast. Das ist in der achten oder neunten Klasse der Normalfall und kein schlechtes Ergebnis. Wer das liest, bekommt deshalb keine Richtung zugewiesen, sondern fünf konkrete Dinge, die er in den nächsten Monaten ausprobieren kann. Danach sieht die Sache anders aus.
Was ist der Orientierungsgrad?
Eine zweite Ebene neben dem Profil. Vier Fragen erfassen, wie weit du dich schon mit der Frage beschäftigt hast: ob du jemandem bei der Arbeit zugesehen hast, ob du ein Praktikum gemacht hast, ob du mit jemandem darüber gesprochen hast. Daraus ergeben sich drei Lagen – am Anfang, erste Richtung, ziemlich klar – und je nachdem fällt die Auswertung anders aus.
Was, wenn ich mich im Ergebnis nicht wiedererkenne?
Dann stimmt es für dich nicht, und das ist eine brauchbare Information. Der Test misst, wie du dich selbst siehst, und dabei kann einiges danebengehen: ein missverstandener Satz, ein Tag mit schlechter Laune, oder schlicht ein Verfahren, das deine Art zu arbeiten nicht gut trifft. Nimm mit, was zutrifft, und lass den Rest liegen.
Kann ich mein Ergebnis später wieder ansehen?
Ja, solange du den Link hast. Er enthält dein vollständiges Ergebnis. Speicher ihn als Lesezeichen oder schick ihn dir selbst – wir können ihn nicht wiederherstellen, weil wir nichts speichern. Das PDF kannst du jederzeit aus der Auswertung erzeugen.
Zum Verfahren
Wie wird das Ergebnis berechnet?
Jede der 24 Situationen wird zuerst für sich normiert: Es zählt nur, wie du die fünf Regler zueinander gesetzt hast, nicht wie hoch insgesamt. Dadurch bekommt jemand, der großzügig schiebt, dasselbe Profil wie jemand, der sparsam schiebt. Danach werden die Situationen gemittelt, wobei Situationen stärker zählen, in denen du dich klar entschieden hast – eine eindeutige Antwort wiegt doppelt so viel wie eine, bei der alle Regler gleich stehen. Heraus kommen fünf Prozentwerte, die zusammen 100 ergeben.
Was sind die fünf Arbeitsweisen?
Helfen heißt: für andere da sein, unterstützen, Menschen begleiten. Anpacken: loslegen, ausprobieren, Dinge praktisch umsetzen. Recherchieren: nachfragen, forschen, Zusammenhänge verstehen. Schaffen: Ideen entwickeln, Neues kreieren, eigene Wege gestalten. Takt geben: den Überblick behalten, ordnen, Abläufe planen. Die Anfangsbuchstaben ergeben HARST. Keine Arbeitsweise ist besser als die andere, und niemand hat nur eine: Jeder Mensch trägt alle fünf in unterschiedlichen Anteilen.
Warum fünf Regler statt einer Antwort zum Anklicken?
Weil Menschen selten nur eine Reaktion haben. Wer eine Antwort auswählen muss, verwirft vier, die vielleicht auch zutreffen. Die Regler erfassen das Verhältnis zwischen den fünf Möglichkeiten, und genau dieses Verhältnis ist die Grundlage der Auswertung.
Ist das wissenschaftlich?
Nein. Der Test ist nicht validiert und hat keine Normstichprobe; er ist ein Werkzeug zur Selbsteinschätzung. Was er anders macht als viele vergleichbare Angebote: Er rechnet den Antwortstil heraus, gewichtet entschiedene Antworten stärker, sagt dir, wenn ein Ergebnis knapp ist, und er empfiehlt keinen Weg.
Bekomme ich beim zweiten Mal dasselbe Ergebnis?
Wahrscheinlich ein ähnliches, aber nicht zwangsläufig dasselbe – besonders wenn dein Profil ohnehin knapp ausfällt. Das ist kein Fehler, sondern eine Eigenschaft jedes Selbsttests. Nach einem halben Jahr mit neuen Erfahrungen noch einmal zu testen, ist durchaus interessant: Die Veränderung ist selbst eine Aussage.
Was heißt es, wenn mein Ergebnis als knapp bezeichnet wird?
Dass zwischen deiner stärksten und deiner zweitstärksten Arbeitsweise weniger als fünf Prozentpunkte liegen. Dann könnte die Reihenfolge an einem anderen Tag anders ausfallen, und du liest besser beide Beschreibungen, statt dich auf eine zu verlassen.
Für Eltern und Lehrkräfte
Bekomme ich als Elternteil das Ergebnis?
Nur, wenn Ihr Kind es Ihnen zeigt. Es gibt keine automatische Benachrichtigung und keine Mail, weil wir weder Adressen noch Ergebnisse speichern. Das ist Absicht: Wer weiß, dass das Ergebnis ungefragt zu den Eltern geht, antwortet anders. Am Ende der Auswertung stehen fünf Fragen, die ausdrücklich für das Gespräch zu Hause gedacht sind.
Wie kann ich mein Kind unterstützen?
Vor allem mit Gelegenheiten statt mit Gesprächen über die Zukunft. Ein Tag in einem Betrieb bringt mehr als zehn Nachfragen am Küchentisch. Und eine Frage funktioniert fast immer besser als die nach dem Berufswunsch: Was hast du in den letzten Wochen gemacht, bei dem du die Zeit vergessen hast?
Darf ich den Test im Unterricht einsetzen?
Ja. Es werden keine personenbezogenen Daten der Schülerinnen und Schüler verarbeitet, deshalb entfallen Einwilligung der Eltern und Auftragsverarbeitungsvertrag. Sie schreiben die Adresse an die Tafel, mehr ist nicht vorzubereiten. Auf der Seite für Lehrkräfte stehen ein Stundenverlauf, Gesprächsfragen und ein Datenschutzabschnitt, den Sie Ihrer Schulleitung zeigen können. Prüfen Sie bitte, ob Ihr Bundesland für externe Angebote zusätzliche Vorgaben macht.
Was ist der Unterschied zu Check-U und ähnlichen Tests?
Drei Dinge. Dauer: Check-U der Bundesagentur ist auf rund 80 Minuten angelegt, dieser Test auf neun. Anmeldung: Dort braucht es einen Zugangscode, hier nichts. Ergebnis: Dort stehen am Ende Berufsvorschläge, hier eine Beschreibung der eigenen Arbeitsweise und für jeden Weg, was er verlangt. Das heißt nicht, dass dieser Test der bessere wäre – er ist der kürzere und zurückhaltendere. Für eine ausführliche Auseinandersetzung ist Check-U gründlicher, und die Berufsberatung der Arbeitsagentur ist kostenlos.
Noch nicht gemacht?
28 Fragen, etwa 9 Minuten. Kostenlos, ohne Anmeldung.
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