Haltung
Wir urteilen nicht. Kein Ergebnis ist besser als ein anderes.
- Warum
- Ein Etikett bleibt haften. Wer einmal „der Unorganisierte“ war, trägt das mit sich herum, auch wenn der Test längst vergessen ist. Bei Jugendlichen wiegt das schwerer als bei Erwachsenen, weil das Selbstbild noch in Bewegung ist.
- Was das konkret heißt
- Es gibt keine Punktzahl, keine Rangliste und keinen Typ, der als Ziel gilt. Im Berufstest heißen die fünf Arbeitsweisen deshalb Verben statt Personen: Helfen, nicht Helfer. Eine Tätigkeit beschreibt, was jemand tut; eine Personenbezeichnung behauptet, was jemand ist. Die 20 Mischungen dort tragen bewusst gar keinen Namen, sondern nur eine Beschreibung.
- Was uns das kostet
- Griffige Typnamen verbreiten sich besser. „INFP“ ist ein Identitätsangebot, mit dem man sich in einem Profil beschreiben kann. „22 Prozent Helfen“ ist keines.