Arbeitsweisen im HARST-System
Recherchieren und Takt geben
Du denkst gründlich und arbeitest geordnet. Lange, anspruchsvolle Ausbildungswege liegen dir, weil du beides mitbringst, was sie verlangen.
Wie das aussieht
Du willst verstehen, bevor du handelst. Eine Antwort, die funktioniert, aber die du nicht nachvollziehen kannst, reicht dir nicht.
Dazu kommt Takt geben: Du magst es, wenn klar ist, was zu tun ist und bis wann.
Wie du lernst
Du lernst über Zusammenhänge. Einzelne Fakten bleiben bei dir schlecht hängen, aber sobald du das Prinzip dahinter hast, vergisst du es nicht mehr. Du liest weiter, wenn andere längst aufgehört haben.
Was dir leichtfällt
Du findest Fehler, die andere übersehen, weil du nicht beim ersten Ergebnis stehen bleibst. Komplizierte Sachen schrecken dich nicht ab, sie reizen dich.
Aus dem Anteil Takt geben kommt dazu: Du bringst zu Ende, was du anfängst.
Was dir schwerfällt
Du kannst dich in Einzelheiten verlieren und darüber den Abgabetermin verpassen. Und du neigst dazu, zu lange zu überlegen, wo Ausprobieren schneller wäre.
Wo du gut aufgehoben bist
Orte, an denen Fragen erlaubt sind und Gründlichkeit zählt. Labore, Entwicklung, Technik, Verwaltung mit komplizierten Fällen, alles mit Daten.
Und von der zweiten Seite her: Orte mit klaren Abläufen und Verantwortung.
Die drei Wege nach der Schule
Was jeder Weg verlangt, und was er für jemanden mit viel Recherchieren bedeutet. Keiner davon ist besser.
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Eine längere Schullaufbahn
Weiterführende Schule, Abitur, danach eventuell Studium. Mehrere Jahre, in denen das Ziel weit weg ist und der Alltag aus Lernen besteht.
Dieser Weg lebt davon, Dingen auf den Grund zu gehen. Genau so arbeitest du am liebsten.
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Eine Ausbildung
Zwei bis dreieinhalb Jahre, zur Hälfte im Betrieb. Eigenes Geld ab dem ersten Monat, ein fester Rahmen, und am Ende ein Beruf.
Im Betrieb zählt zuerst, dass es läuft, nicht dass du es vollständig verstanden hast. Das wird dich manchmal unbefriedigt zurücklassen.
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Erst etwas dazwischen
Berufsfachschule, Berufskolleg, ein freiwilliges Jahr, ein Praktikumsjahr. Wege, die Zeit verschaffen, ohne Zeit zu verlieren.
Zeit zum Prüfen ist für dich keine verlorene Zeit, sondern das, was du brauchst, bevor du dich festlegst.
Das HARST-System ist ein Werkzeug zum Nachdenken über sich, kein wissenschaftlicher Test. Es gibt keine Normstichprobe und keine Berufsempfehlung. Welchen Weg du gehst, entscheidest du mit Menschen, die dich kennen.
Wie ist deine Mischung?
28 Fragen, etwa 9 Minuten. Am Ende stehen deine fünf Anteile in Prozent — und was sie für deinen Weg nach der Schule bedeuten.
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